Seite:

Fachliteratur

Hier finden Sie eine Auswahl an Literatur zum Thema Autismus:

  • ATTWOOD, Tony: Ein ganzes Leben mit dem Asperger-Syndrom: Von Kindheit bis Erwachsensein – alles was weiterhilft.
    (Verlag Trias 2012, 448 Seiten)
    “Gratulation – Sie haben Asperger”. So stellt Tony Attwood, einer der weltweit bekanntesten Asperger-Experten, seinen Patienten üblicherweise die Diagnose. Denn Asperger ist einfach eine andere Art, die Welt zu denken, zu fühlen und mit ihr zu kommunizieren. Dieses Buch begleitet Sie durch alle Klippen und Untiefen. Einzigartig in seiner Fülle erläutert es jede Facette von der Diagnosestellung bis zu sprachlichen und kognitiven Besonderheiten. Sprechen Sie “Aspergisch”? Menschen mit Asperger-Syndrom jonglieren virtuos mit Fakten oder Zahlen – im menschlichen Miteinander sind sie aber oft hilflos überfordert. Auch wenn das Innenleben eines “Aspies” ihm selbst und seinen Mitmenschen auf den ersten Blick seltsam und unverständlich erscheint, mit bewährten Hilfen gelingt die Verständigung. Erstmals beleuchtet Attwood die spezifischen Anliegen von Erwachsenen an Beruf und Partnerschaft. In diesem Buch finden Sie bewährte Strategien, die die soziale und emotionale Kompetenz fördern. Viele Betroffene erzählen humorvoll und ermutigend, wie sie ihren Weg gefunden haben.
  •  ATTWOOD, Tony: Das Asperger-Syndrom. Das erfolgreiche Praxis Handbuch für Eltern und Therapeuten
    (Verlag Trias 2010, 240 Seiten)
    Neue Chancen für Ihr Kind Das Asperger-Syndrom erkennen Ihr Kind entfaltet seine geistigen Fähigkeiten ganz normal, ist aber sehr zurückgezogen und gehemmt? Weder die Diagnose Hyperaktivität noch Autismus treffen auf es zu? Durch zahlreiche Tests und Check-Listen erhalten Sie ein genaues Bild und endlich eine sichere Diagnose. Verstehen, was in Ihrem Kind vorgeht Erscheint Ihnen Ihr Kind manchmal schrullig und wenig einfühlsam? Sind seine Bewegungen unbeholfen und schließt es keine Freundschaften? Eindrucksvoll schildern hier Kinder und Erwachsene mit Asperger-Syndrom, nach welchen Gesetzen sie denken und fühlen. Das Buch öffnet die Tür zu ihrem Innern. Stark machen fürs Leben Eltern, Therapeuten und Lehrer erhalten hier viele Anregungen, wie sie betroffene Kinder besser erreichen und fördern. Mit den bewährten Spielen und Übungen lernt Ihr Kind ein neues Verhalten – und so mit sich selbst und anderen besser zurechtzukommen.
  • BAUMGARTNER, Frank/ DALFERTH, Matthias/ VOGEL, Heike: Berufliche Teilhabe für Menschen aus dem autistischen Spektrum.
    (Verlag Winter 2009, Seiten)
    Im Rahmen von zwei Modellprojekten am Berufsbildungswerk St. Franziskus in Abensberg, gefördert vom BMAS, konnte im Verlauf der letzten Jahre ein tragfähiges Netz zur beruflichen Förderung und überbetrieblichen Ausbildung von jungen Menschen mit Autismus entwickelt werden. Bereits über 300 Jugendliche befinden sich gegenwärtig in vorberuflichen Bildungsmaßnahmen oder in der Ausbildung in BBW. Mehr als die Hälfte der Absolventen hat eine Tätigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt aufgenommen. So steht heute außer Zweifel, dass junge Menschen aus dem autistischen Formenkreis ausbildungsfähig sind. Damit sie jedoch ihre Leistungspotentiale entfalten können, müssen geeignete Rahmenbedingungen Berücksichtigung finden und Voraussetzungen geschaffen werden, die es im Projektverlauf zu erkunden galt und die in diesem Band ausführlich dokumentiert sind.
  • BUNDESVERBAND ZUR FÖRDERUNG VON MENSCHEN MIT AUTISMUS e. V. (Hrsg.): Inklusion von Menschen mit Autismus.
    (Loeper Literaturverlag 2011, 496 Seiten)
    autismus Deutschland e. V. (Hrsg.): Inklusion von Menschen mit AutismusEchte Teilhabe von Menschen mit Autismus in eine inklusive Gesellschaft ist ein wichtiges Ziel. Doch auf welchen rechtlichen Grundlagen basiert die Inklusion? Wie kann sie im Alltag umgesetzt werden? Wo ist Inklusion schon Realität und in welchen Bereichen müssen die Bemühungen um Teilhabe noch deutlich intensiviert werden?
    Dieser Tagungsband zur 13. Bundestagung von Autismus Deutschland e. V. präsentiert umfassende Informationen und Erkenntnisse aus der aktuellen Forschung und Praxis zum Thema “Inklusion von Menschen mit Autismus”. Grundlegende Beiträge u. a. zur “UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen” liefern Basiswissen über die Rechtsgrundlagen der Inklusion und die Rechtsansprüche von Menschen mit Autismus. In persönlichen Texten ermöglichen Menschen mit Autismus einen Einblick in ihr Leben, ihre Empfindungen und ihre Möglichkeiten zur Teilhabe.
    Wissenschaftler bieten wichtige Grundlagen für die fachliche Diskussion des Themas “Inklusion” mit Erkenntnissen zum Stand der Therapieforschung, mit Erläuterungen zu einer ausgereiften Diagnostik in verschiedenen Altersstufen sowie zu Fragestellungen der Gestützten Kommunikation. In vielfältigen Beiträgen widmen sich Fachleute aus der Praxis dem Thema “Inklusion” im Hinblick auf die verschiedenen Lebensbereiche von Menschen mit Autismus. So beleuchten sie, wie die Inklusion von Menschen mit Autismus durch Therapien unterstützt werden kann.
    Sie erläutern, wie selbstbestimmtes Wohnen möglich wird, thematisieren das gemeinsame Lernen in der Schule und stellen Konzepte vor, wie eine berufliche Tätigkeit in der Werkstatt für Menschen mit Behinderung oder auch im allgemeinen Arbeitsmarkt umsetzbar ist.Der Weg zu einer inklusiven Gesellschaft ist beschritten – nun gilt es sicherzustellen, dass Menschen mit Autismus in allen Lebensbereichen und in vollem Umfang tatsächlich “dabei” sind.
  • CALDWELL, Phoebe: Du weißt nicht, wie das ist! Wirkungsvolle Interaktion mit Menschen mit Störungen im autistischen Spektrum (SaS) und schweren Lernbehinderungen.
    (Verlag Juventa 2004, 134 Seiten)
    In diesem Band werden neuartige Ansätze beschrieben, wie man Kontakt und Interaktion mit Menschen herstellen kann, die mit Störungen im autistischen Spektrum (SaS) leben. Die Beispiele stammen meist aus der beratenden Arbeit der Autorin in Einrichtungen. Aber auch für die Eltern von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit schweren geistigen Behinderungen, die zu Hause leben, ist das Buch von großem Wert.
    Menschen mit schweren Behinderungen und herausforderndem Verhalten stellen ihre Umwelt häufig vor unlösbare Probleme. Wie sollen Eltern und BetreuerInnen mit einem Betreuten umgehen, der sich selbst oder andere Personen immer wieder verletzt? Wie kann man Wünsche und Bedürfnisse mit Menschen aushandeln, die sich nicht sprachlich verständigen können?

    In diesem Band werden Ansätze beschrieben, wie man Kontakt und Interaktion mit Menschen herstellen kann, die mit Störungen im autistischen Spektrum (SaS) leben. Dabei werden besonders Personen berücksichtigt, die auch schwereLernbehinderungen haben und oft durch herausforderndes Verhalten auffallen. Der Titel drückt die Verzweiflung einer Frau mit schweren SaS aus, es sind die einzigen Worte, die die Autorin je von ihr vernahm.

    Die Beispiele in diesem Buch stammen meist aus der beratenden Arbeit der Autorin in Einrichtungen. Aber auch für die Eltern von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit schweren geistigen Behinderungen, die zu Hause leben, ist das Buch von großem Wert. Gerade in der häuslichen Umgebung stellt herausforderndes Verhalten eine große Belastung für Eltern, Geschwister und Nachbarn dar. In solchen Situationen kann das Buch Auswege zeigen, die aufgrund der großen praktischen Erfahrung der Autorin und ihres didaktischen Geschicks auch von Eltern gut nachvollzogen werden können.

  • GAWRONSKI, Astrid/ PFEIFFER, Kathleen/ VOGELEY, Kai: Hochfunktionaler Autismus im Erwachsenenalter. Verhaltenstherapeutisches Gruppenmanual. Mit Online-Materialien.
    (Verlag Beltz 2012, 280 Seiten)
    Zunehmend werden Störungen aus dem Autismus-Spektrum auch im Erwachsenenalter diagnostiziert. Der Kern der Störungen liegt in der Kommunikation und Interaktion mit anderen Menschen, was soziale Isolation und depressive Störungen zur Folge haben kann.
    Das Ziel der psychotherapeutischen Behandlung ist neben der angemessenen Bewältigung von Stress vor allem die Erweiterung des Verhaltensrepertoires im Kontakt mit anderen. Dazu müssen sowohl Fertigkeiten erlernt werden, um verlässlich die psychische Verfassung anderer einzuschätzen, als auch Kompetenzen im Kontakt mit anderen (z.B. Small-Talk ). Die Autoren präsentieren hier erstmals ein detailliertes Gruppenpsychotherapie-Manual, das durch umfangreiche Online-Materialien ergänzt wird.
  • NEUERSCHEINUNG DIEFENBACHER, Prof. Dr. med. Albert (Hrsg.), SAPPOK, Tanja/ KIENITZ, Linda/ BERGMANN, Thomas: Autismus. Diagnostik, Therapie und Förderung.
    (Bethel Verlag 2013, 28 Seiten)
    Schriftenreihe: Medizin für Menschen mit geistiger Behinderung, Bd. 2
    Empfehlungen für den Umgang mit Menschen mit geistiger Behinderung und Autismus aus dem Berliner Behandlungszentrum für erwachsene Menschen mit psychischer Erkrankung und geistiger Behinderung im Evangelischen Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge.
    Erschienen als E-Book; ISBN 978-3-935972-38-3
    Das E-Book steht im Internet und hier als kostenloser Download zur Verfügung.

  • GELLERT, Kristina: Persönliches Budget und Autismus: Ansprüche, Erfahrungen, Hoffnungen und Ängste.
    (Verlag Weidler 2009, 148 Seiten)
    Es gibt nicht den Menschen mit Autismus. Genauso wenig gibt es die Förderung für Menschen mit Autismus. Und doch mussten sich Betroffene bislang mit Standard-Angeboten arrangieren. Sie und ihre Eltern hatten wenig Möglichkeit, Einfluss auf die Art, den Ort oder die ausführende Person ihrer Unterstützungsleistung zu nehmen. Seit dem 01.01.2008 tritt nun ein weit reichender Paradigmenwechsel ein: Betroffene können eigenständig Leistungen bzw. Leistungsanbieter wählen und diese mit ihrem Persönlichen Budget einkaufen. Das vorliegende Buch vermittelt Betroffenen und deren Eltern praxisnahe Handlungsempfehlungen im Umgang mit dem Persönlichen Budget und offenbart Ansatzpunkte für die pädagogische Praxis.

  • HÄUßLER, Anne: Der TEACCH Ansatz zur Förderung von Menschen mit Autismus. Einführung in Theorie und Praxis.
    (Verlag Modernes Leben 2012, 192 Seiten)
    Der TEACCH Ansatz umfasst ein seit fast 40 Jahren weltweit in der Praxis bewährtes Konzept zur Förderung von Menschen mit Autismus. Auch in Deutschland ist TEACCH inzwischen ein Begriff und stößt auf große Nachfrage. Doch fehlte bisher ein zusammenfassender Überblick, der das amerikanische TEACCH Konzept mit den Erfahrungen und Erfordernissen im deutschsprachigen Raum verbindet. Mit ihrem neuen Buch schließt Anne Häußler diese Lücke. Sie geht der Frage auf den Grund, was “TEACCH” bedeutet und wie dessen Praxis aussieht. Dabei wird klar: Dahinter steckt mehr als nur eine (weitere) Methode der Entwicklungsförderung! Dieses Buch bietet Hintergrundwissen zu TEACCH und systematisiert dessen Bausteine zu einem Gesamtentwurf. Es liefert die theoretischen Grundlagen seiner pädagogisch-therapeutischen Strategien. Damit entsteht ein besseres Verständnis für die weit reichenden Möglichkeiten des TEACCH Ansatzes und seiner Anwendung. Diese werden anhand vieler konkreter Anregungen und Beispiele deutlich. Der Praxisteil enthält Kopiervorlagen für Leitfäden, Checklisten, Dokumentations- und Arbeitsblätter. Sie erleichtern den Einstieg in die praktische Umsetzung. Ihre besondere Aktualität gewinnt diese Veröffentlichung durch die Auseinandersetzung der Autorin mit vielen Fragen, die ihr in Seminaren und Beratungsgesprächen begegnen. Dieses Buch spricht Fachleute und betroffene Familien gleichermaßen an. Wer sich theoretisch mit dem TEACCH Ansatz auseinander setzen möchte, wird hier ebenso wertvolle Informationen finden wie Praktiker, die nach effektiven Strategien und (neuen) Wegen der Förderung von Menschen mit Autismus suchen.

  • HÄUßLER, Anne/ HAPPEL, Christina/ TUCKERMANN, Antje: SOKO Autismus. Gruppenangebote zurFörderung Sozialer Kompetenzen bei Menschen mit Autismus – Erfahrungsbericht und Praxishilfen.
    (Verlag Modernes Lernen 2003, 254 Seiten)
    SOKO Autismus steht für einen gruppenpädagogischen Ansatz zur Förderung sozialer und kommunikativer Fähigkeiten bei Menschen mit Autismus. Vorbild für die hier vorgestellten “SOKO-Gruppen” sind die Social Skills Groups (Sozialkompetenz-Gruppen) des TEACCH Programms in den USA, wo seit Jahrzehnten in diesem Bereich Angebote entwickelt und erprobt werden. Das Buch enthält eine Fülle von Ideen zur Gestaltung von Gruppenangeboten sowie praktische Anregungen für die inhaltliche Arbeit. Neben grundlegenden Informationen über soziale und kommunikative Schwierigkeiten bei Menschen mit Autismus und einer Darstellung des Konzeptes der SOKO-Gruppen stellen die Autorinnen eine SOKO-Gruppe für Kinder und eine für Erwachsene mit Autismus/Asperger Syndrom vor. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf der Beschreibung der eingesetzten Strategien, Hilfen und Aktivitäten, die in der konkreten Arbeit mit den Kindern bzw. Erwachsenen entwickelt wurden. Somit handelt es sich bei diesem Buch sowohl um einen Erfahrungsbericht, als auch um eine umfangreiche Ideen- und Materialsammlung. Der Hauptteil besteht aus Spielbeschreibungen (mit Fotos), Arbeitsblättern (Kopiervorlagen) und Übungsanleitungen. Darüber hinaus enthält das Buch neben Strategien zum Verhaltensmanagement auch Anregungen für die Förderdiagnostik und Dokumentation. Praktiker, die selbst Gruppenaktivitäten anbieten wollen – ob in der Schulklasse, in der Freizeit oder im Rahmen einer Therapie – werden in diesem Buch für die inhaltliche und methodische Gestaltung vielfältige Ideen und Hilfen finden.

  • Kooperationsverbund AUTISMUS Brandenburg: AUTISMUS – EINE (NICHT) ALLTÄGLICHE HERAUSFORDERUNG.
    Dokumentation der Arbeitsgruppe Autismus.
    Die Autismusbroschüre versteht sich als Leitfaden für Eltern, Angehörige, Betroffene, aber auch Jugend-, Sozial- und Gesundheitsämter und interessierte Fachleute aus den Bereichen Arbeit, Bildung Betreuung und Therapie.

    Download unter: www.verbund-autismus.de/index.php?id=25

  • MATZIES, Melanie/ SCHUSTER, Nicole: Colines Welt hat tausend Rätsel. Alltags- und Lerngeschichten für Kinder und Jugendliche mit Asperger-Syndrom.
    (Verlag Kohlhammer 2009, 242 Seiten)
    Dieses Fachbuch für Autismus gibt einen tiefen Einblick in die Weltsicht autistischer Menschen. Die Autorinnen lassen dazu die fiktive Autistin Coline in literarischen Texten aus deren Leben erzählen. Diese Texte stehen praxisorientierten Lerngeschichten (sozialen Anleitungen) gegenüber und gehen alltäglichen Fragen nach, wie z. B. “Warum geben Menschen einander die Hand?” oder “Wie verliebt man sich?” Diese Kombination – Perspektiven eines autistischen Menschen und an Alltagsfragen orientierte Sachtexte – ist neuartig. Dadurch wird das Buch für autistische wie auch für nicht-autistische Menschen gleichermaßen attraktiv und ebenso für Therapeuten und Lehrer zu einer gewinnbringenden Lektüre.

  • POUSTKA, Fritz/ BÖLTE, Sven /FEINEIS-MATTHEWS, Sabine/ SCHMÖTZER, Gabriele: Ratgeber – Autistische Störungen (Informationen für Betroffene, Eltern, Lehrer und Erzieher).
    (Verlag Hogrefe 2009, 62 Seiten)
    Der Ratgeber beinhaltet praktische Anleitungen für den Umgang mit autistischen Kindern und Jugendlichen in Familie, Kindergarten und Schule. Beeinträchtigungen der sozialen Interaktion und der zwischenmenschlichen Kommunikation bilden das Wesen autistischer Störungen. Dieser Ratgeber bietet verständliche Informationen über die vielfältigen Erscheinungsformen, die Ursachen und die Behandlungsmöglichkeiten von Autismus-Spektrum-Störungen.

    Beeinträchtigungen der sozialen Interaktion und der zwischenmenschlichen Kommunikation bilden das Wesen autistischer Störungen. Dieser Ratgeber bietet verständliche Informationen über die vielfältigen Erscheinungsformen, die Ursachen und die Behandlungsmöglichkeiten von Autismus-Spektrum-Störungen.

    Der Ratgeber beinhaltet praktische Anleitungen für den Umgang mit autistischen Kindern und Jugendlichen in Familie, Kindergarten und Schule. Eine Übersicht mit Adressen und Internetressourcen zum Thema Autismus liefert weitere Informationsquellen, die für Eltern und Fachleute von Interesse sind.

  • REMSCHMIDT, Helmut: Autismus
    (Verlag C. Beck 2012, 126 Seiten)
    Autismus – das sich Absondern von der Außenwelt und Verschlossenbleiben in der Welt der eigenen Gedanken und Phantasien- zählt zu den besonders rätselhaften seelischen Störungen. Insbesondere der frühkindliche Autismus, eine schon in frühester Kindheit erkennbare Kontakt- und Kommunikationsstörung, stellt Eltern und Fachleute (Kinder- und Jugendpsychiater, Psychologen und Pädagogen) vor große Probleme. In diesem Buch werden von einem renommierten Spezialisten die verschiedenen autistischen Störungen und ihre Diagnostik beschrieben, die wichtigsten Behandlungsmethoden erläutert sowie die neuesten Ergebnisse der Autismusforschung vorgestellt.

  • SAUTTER, Hartmut/ SCHWARZ, Katja/ TROST, Rainer: Kinder und Jugendliche mit Autismus-Spektrum-Störung. Neue Wege durch die Schule.
    (Verlag Kohlhammer 2012, 272 Seiten)
    Kinder und Jugendliche mit autistischem Verhalten besuchen alle Schularten, Sonderschulen wie allgemeine Schulen. Immer mehr Lehrerinnen und Lehrer sind mit dieser Tatsache konfrontiert und fühlen sich unsicher, welche Konsequenzen für ihr unterrichtliches Handeln daraus abzuleiten sind. Das Buch will Lehrerinnen und Lehrern aus einem mehrperspektivischen Blickwinkel Mut machen, sich engagiert auf junge Menschen mit Autismus einzulassen. Es vermittelt Wissen, das die Pädagoginnen und Pädagogen dazu in die Lage versetzt, Heranwachsende aus dem autistischen Spektrum besser zu verstehen. Daneben geben die einzelnen Beiträge praktische Anregungen und stellen Handwerkszeug für den Unterrichtsalltag vor.

  • SCHIRMER, Britta: Schulratgeber Autismus-Spektrum-Störungen. Ein Leitfaden für LehrerInnen.
    (Verlag Reinhardt 2013, 171 Seiten)
    SchülerInnen mit Autismus-Spektrum-Störungen sollten in ihrer Kommunikation und im Sozialverhalten besonders gefördert werde. Sie zeigen oft ein unausgewogenes Leistungsprofil, bestimmte Lernmethoden sind für sie nicht geeignet. LehrerInnen erhalten mit diesem Buch eine kompakte und umfassende Übersicht über den Unterrichtsalltag mit betroffenen SchülerInnen und deren speziellen sonderpädagogischen Förderbedarf.

    Rechtsgrundlagen, Hinweise zur Wahl der geeigneten Schule und zur Elternarbeit sowie spezielle Fragen zum Umgang mit Aggressionen, Besonderheiten in der Pubertät oder der Sexualität werden praxisnah behandelt.

  • SCHIRMER, Britta: Elternleitfaden Autismus.Wie Ihr Kind die Welt erlebt. Mit gezielten Therapien wirksam fördern. Schwierige Alltagssituationen meistern.
    (Verlag Trias 2006, 271 Seiten)
    Eltern mit einem autistischen Kind suchen gezielte Informationen zu drei Themenbereichen: 1. Was ist Autismus? 2. Was hilft speziell unserem Kind? 3. Wie ist der richtige Umgang im Alltag? Zu allen drei Themen bietet dieser Ratgeber fundierte Informationen direkt aus der jahrelangen Elternberatung – ergänzt um Berichte aus Selbsthilfegruppen, Fallbeispielen, Erfahrungsberichte. Ein wichtiger Schwerpunkt wird auf die Innensicht gelegt: Wie erlebt mein autistisches Kind die Welt? Welche Therapie ist für welches Defizit geeignet? Und wie findet man die richtige Lebensstrategie? Bei über 70 Therapien liefert dieses Buch endlich die lang erwartete Orientierungshilfe, um die individuell beste Förderung zu finden.
  • SCHIRMER, Britta: Autismus in Berlin: Ein Handbuch und Ratgeber. Mit Beiträgen zahlreicher Fachleute.
    (Verlag Weidler 2002, 340 Seiten)
    Nachdem Eltern erfahren haben, dass ihr Kind eine autistische Behinderung hat, beginnt die Suche nach Möglichkeiten der Förderung und Unterstützung. Die Fachleute, an die sie sich wenden, haben Kompetenz in ihrem Bereich, sind aber oftmals nicht in der Lage, die Eltern in allen Fragen umfassend zu beraten.

    Das vorliegende Handbuch gibt einen Überblick über die Angebote und Möglichkeiten für Menschen mit autistischer Behinderung und ihre Angehörigen in Berlin. Es beinhaltet konkret auf die Berliner Situation bezogene Informationen zu ausgewählten Rechtsfragen, zur Frühförderung, zu Schule und Beruf, zu Therapien und Hilfsmitteln, Freizeitangeboten, Unterstützungsmöglichkeiten für Eltern, zu Fragen der Sexualität und stellt Internetseiten vor. Wo es möglich war, wurden die Angaben durch Nennung von Ansprechpartnerinnen und -partnern, Adressen und Telefonnummern ergänzt. Einige Kapitel befassen sich mit bundesweit geltenden Regelungen, so dass sie auch für Leserinnen und Leser aus anderen Bundesländern von Interesse sein dürften.

  • STEINHAUSEN, Hans-Christoph/ GUNDELFINGER, Ronnie (Hrsg.): Diagnose und Therapie von Autismus-Spektrum-Störungen. Grundlagen und Praxis.
    (Verlag Kohlhammer 2010, 236 Seiten)
    Dieser Band ist dem Konzept der Autismus-Spektrum-Störungen (ASS) gewidmet. Er vereinigt Beiträge namhafter Experten zu den Grundlagen, der Diagnose und Therapie, die den großen Fortschritt in der Forschung und die damit einhergehende Entwicklung neuer Sichtweisen verdeutlichen. Für den klinischen Praktiker werden zusätzlich Übersichten bereitgestellt, die für das Verständnis der Ursachen, des Verlaufs, der Diagnose und Therapie wegweisend sein können. Spezielle neue Therapieprogramme werden vorgestellt, die für die Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit ASS eine deutliche Verbesserung ihrer Lebensqualität bedeuten können.

  • THEUNISSEN, Georg/ PAETZ, Henriette: Autismus. Neues Denken – Empowerment – Best-Practice.
    (Verlag Kohlhammer 2010, 216 Seiten)
    Autisten wurden bislang in erster Linie im Lichte von Defiziten, Fehlverhalten oder Verhaltensstörungen pathologisiert. Dagegen ollzieht dieses Buch einen radikalen Perspektivenwechsel. Es lädt dazu ein, Autismus in seiner Ganzheit als menschliche Existenzform zu begreifen, und stellt die Stärken und Kompetenzen von Autisten in den Mittelpunkt. Indem es die allgemein negative Konnotation des Begriffes Autismus aufhebt, würdigt es zugleich die Empowerment-Aktivitäten von Autisten als Experten in eigener Sache. Die im Buch geführte Diskussion will aber die Probleme von autistischen Menschen nicht negieren. Daher geht es ebenso um Best-Practice – um den Versuch, Wege für einen wertschätzenden Umgang mit herausfordernden Verhaltensweisen aufzuzeigen sowie menschenwürdige und an Ressourcen orientierte Unterstützungsmaßnahmen darzulegen. Anschauliche Beispiele aus der Praxis runden den Band ab.

  • TUCKERMANN, Antje/ HÄUßLER, Anne/ LAUSMANN, Eva: Herausforderung Regelschule. Unterstützungsmöglichkeiten für Schüler mit Autismus-Spektrum-Störungen im lernzielgleichen Unterricht.
    (Verlag Modernes Lernen 2012, 96 Seiten)
    Dieser Band beschäftigt sich mit der lernzielgleichen Beschulung von Kindern und Jugendlichen mit ASS, meist dem Asperger Syndrom. Dass der TEACCH Ansatz als heilpädagogischer Ansatz in Einrichtungen der Behindertenhilfe vermehrt Anwendung findet ist nicht so erstaunlich. Wie sich die mit TEACCH verbundene Denkweise und die daraus entstehenden individuellen Strategien im Unterricht der Regelschule anwenden lassen, ist häufig weniger offensichtlich und bekannt.

    AUS SICHT BETROFFENER:

  • ASPIES e.V.: Risse im Universum.
    (Weidler 2010, Reihe: Autismus 20, 226 Seiten)
    Das Anliegen dieses Buches ist es, autistische Menschen mit Asperger-Syndrom selbst zu Wort kommen zu lassen und dabei die Vielfalt dieses autistischen Spektrums zu präsentieren. Die Diagnose als verbindendes Element der Autoren spielt dabei natürlich eine wichtige Rolle, ebenso die Art, wie jeweils mit der Erkenntnis umgegangen wird, dass man autistisch ist.Was in bisherigen Darstellungen zum Thema Autismus häufig zu kurz kommt, ist die relative Normalität im Leben solcher Menschen; ein Leben, das, wie bei anderen Menschen auch, aus tausend kleinen Begebenheiten, aus persönlichen Erfolgen und Fehlschlägen, aus Stolz, Angst, Neugier und Liebe besteht. Jeder der Autorinnen und Autoren dieses Buches nimmt dabei seine Umwelt und sich selbst auf eine ganz individuelle Art und Weise wahr. Dies wird auch deutlich durch den persönlichen Schreibstil, in dem die jeweilige Lebensgeschichte erzählt wird, sodass dieses Buch ein Nebeneinander von eher nüchtern referiertem Bericht und lyrischem Sprachspiel bietet.Die Autorinnen und Autoren hoffen, dass sie auf diese Art und Weise nicht länger nur als psychologisch interessante “Fälle” oder bestaunenswerte Kuriositäten wahrgenommen werden, sondern als Personen mit einer einzigartigen Gefühls- und Erlebniswelt.

  • AXLINE, Virginia M.: Dibs. Ein kleiner Junge befreit sich aus seinem seelischen Gefängnis.
    (Verlag Knaur 2008, 240 Seiten)
    Dibs ist ein kleiner autistischer Junge ohne Kontakt zur Außenwelt. Bis zu seinem fünften Lebensjahr bleibt er eingesperrt in sein seelisches Gefängnis. Doch dann geschieht das Unerwartete: Kinderpsychologin Virginia M. Axline gewinnt das Vertrauen des Jungen und hilft ihm, seine inneren Barrieren zu überwinden. Wie ihr das gelang, davon erzählt dieses berührende Buch.

  • BRAUNS, Axel: Buntschatten und Fledermäuse
    (Goldmann 2004)
    Wie aus dem »Dummbart« ein »Schlauberger«, aus dem Sprachlosen ein Dichter wird, wie ein »Gefühlstauber« den Autismus durchbricht: Axel Brauns’ Erinnerungen geben einen erstaunlichen Einblick in eine andersartige Welt. Faszinierend, aufregend, verstörend.

  • HADDON, Mark: Supergute Tage oder Die sonderbare Welt des Christopher Boone.
    (Verlag Heyne 2013, 299 Seiten)
    Christopher Boone ist 15 Jahre, 3 Monate und 2 Tage alt. Er kennt alle Länder und ihre Hauptstädte sowie sämtliche Primzahlen bis 7.507. Er mag Polizisten und Uniformen, ist aber eigentlich zwanghaft menschenscheu und sondert sich in seiner kleinen Welt ab. Als der Pudel in Nachbars Garten mit einer Mistgabel umgebracht wird, sucht Christopher wie einst sein Vorbild Sherlock Holmes den Täter. Und löst nebenbei auch das Rätsel um seine jung verstorbene Mutter.

  • PREIßMANN, Christine: Psychotherapie und Beratung bei Menschen mit Asperger-Syndrom. Konzepte für eine erfolgreiche Behandlung aus Betroffenen- und Therapeutensicht.
    (Kohlhammer 2013, 200 Seiten)
    Die Behandlung autistischer Menschen stellt für alle Beteiligten immer wieder eine Herausforderung dar. Viele wichtige Aspekte der Therapie werden in diesem Buch beschrieben und an Beispielen aus der Erfahrung der Autorin als Patientin verdeutlicht, die von beiden Seiten berichten kann. Der Titel schließt somit die Lücke zwischen der Fachliteratur und den Erfahrungsberichten Betroffener. Für die Neuauflage wurde das Buch aktualisiert und erweitert. Einen größeren Stellenwert erhält vor allem das Kapitel “Krisen und Krisenintervention”, neu hinzugefügt wurde die geschlechtsspezifische Beratung.

  • SCHÄFER, Susanne: Sterne, Äpfel und rundes Glas.
    (Freies Geistesleben 2012, 272 Seiten)
    Eine junge Frau schreibt über ihr Leben mit Autismus: Eine frische, sympathisch-nüchterne Darstellung merkwürdiger Umstände und Bewußtseinsweisen.

  • SCHMIDT, Peter: Ein Kaktus zum Valentinstag. Ein Autist und die Liebe.
    (Patmos 2012, 225 Seiten)
    Am liebsten betrachtet er Menschen von hinten, weil Hosennähte interessanter sind als Gesichter. Und seine Frau würde er auf der Straße vermutlich nicht erkennen. Denn Peter Schmidt ist Autist. Eine unsichtbare Mauer trennt ihn von seinen Mitmenschen. Er kann sich nicht in andere einfühlen und ihre Mimik nicht deuten. Smalltalk ist für ihn ein Balanceakt zwischen den Fettnäpfchen. All das macht ihn nicht gerade zum Traumprinzen, dem die Herzen der Frauen zufliegen. Dennoch ist er heute ein glücklich verheirateter Familienvater. Wie er die Herausforderung der Liebe trotz vieler Hindernisse und Umwege gemeistert hat, davon erzählt er in seiner ungewöhnlichen Autobiografie. Es ist ein Sprachkunstwerk eines sympathischen Außenseiters und ein Plädoyer für die Vielfalt des Seins.

  • SCHUSTER, Nicole/ SCHUSTER, Ute: Vielfalt leben – Inklusion von Menschen mit Autismus-Spektrum-Störungen. Mit praktischen Ratschlägen zur Umsetzung in Kita, Schule, Ausbildung, Beruf und Freizeit.
    (Verlag Kohlhammer 2013, 200 Seiten)
    Die Autorinnen beschreiben den Ist-Zustand der Inklusion von Menschen mit Autismus-Spektrum-Störungen in verschiedenen Alltagsbereichen von Kindergarten über Schule, Ausbildung/Studium und Beruf bis Freizeitgestaltung. Es geht um Fakten, Probleme und Lösungsvorschläge. Im Mittelpunkt steht der individuelle Mensch. Zentrale Aussage des Buches ist, dass es das eine Patentrezept für die erfolgreiche Inklusion aller Menschen mit Autismus nicht gibt, sondern auf den Einzelfall bezogene Lösungen gefunden werden müssen. Diskutiert werden auch Fragen wie: Ist eine völlige Inklusion für jeden erstrebenswert? Ist die Gesellschaft bereit zur Inklusion?

  • SCHUSTER, Nicole: Colines Welt hat neue Rätsel. Alltagsgeschichten und praktische Hinweise für junge Erwachsene mit Asperger-Syndrom.
    (Verlag Kohlhammer 2010, 208 Seiten)
    Auch für erwachsene Autisten ist die Welt oft rätselhaft. So steht auch Coline, die junge Autistin, die im ersten Band von ihrem Opa durch Kindheit und Jugend geführt wurde, vor neuen Herausforderungen. Hilfe bekommt sie jetzt von Therapeuten, Selbsthilfegruppen und Behindertenbeauftragten.

    In dem Fachbuch sind die in Tagebucheinträgen verfassten Erlebnisberichte durch nützliche Tipps ergänzt, wie Menschen mit Asperger-Syndrom die ersten Schritte ins eigene Leben meistern und auf welche Hilfen sie dabei zurückgreifen können. Es wirkt nicht belehrend, sondern zeigt Probleme und Lösungen unkommentiert und beispielhaft auf – ein geeigneter Weg, Menschen mit Autismus zu erreichen und Therapeuten, Sozialarbeiter, Betreuer, Arbeitsvermittler, Behindertenbeauftragte, Ärzte, Lehrpersonal und Angehörige auf Problemfelder hinzuweisen.

  • SCHUSTER, Nicole: Schüler mit Autismus-Spektrum-Störungen. Eine Innen- und Außenansicht mit praktischen Tipps für Lehrer, Psychologen und Eltern.
    (Verlag Kohlhammer 2009, 144 Seiten)
    Schüler mit Störungen aus dem Autismus-Spektrum sind eine Herausforderung für Schule und Unterricht. Viele von ihnen leiden unter Lernproblemen, lassen sich kaum sozial eingliedern und weigern sich, Anweisungen zu befolgen. Wie sollen Lehrer mit dem oft unberechenbaren Verhalten umgehen? Wie können sie die Kinder fachlich am besten fördern? Auch Eltern haben Fragen: Welche Schulform ist die richtige? Hilft eine Schulbegleitung?

    Um diese Fragen zu beantworten, betrachtet die Autorin die Innenwelt autistischer Schüler. Mit praxisorientierten Tipps gibt sie Lehrern Anleitungen an die Hand, wie sie schwierige Situationen des Schulalltags meistern können. Die Lektüre hilft Eltern und betreuenden Personen, das Schulkind mit Autismus besser zu verstehen.

    Die Autorin hat ihr Buch, das sich innerhalb von zwei Jahren zu einem Standardwerk für Eltern, Psychologen und Pädagogen entwickelt hat, aktualisiert und um wichtige neue Themen (u. a. Verhalten im Unterricht, Lese-Rechtschreib-Schwäche, Nachteilausgleich) ergänzt.

  • SCHUSTER, Nicole: Ein guter Tag ist ein Tag mit Wirsing.
    (Verlag Weidler 2007, 335 Seiten)
    Warum ist ein Tag mit Wirsing ein guter Tag? Weil er ein ganz normaler, genau geplanter Tag ist. Für Nicole Schuster sind solche Tage supergute Tage. Die Autorin hat das Asperger-Syndrom, eine leichte Form des Autismus. Sie beschreibt auf aktuellem Forschungsstand und unter Einbeziehung eigener Erfahrungen, was das Asperger-Syndrom ist. Es ist ein Buch entstanden, das wissenschaftliche Erkenntnisse mit persönlichen Erfahrungen und Eindrücken verbindet. Auf einzigartige Weise werden so die Schwierigkeiten, aber auch die besonderen Stärken der betroffenen Menschen deutlich. Die junge Frau hat einen beachtlichen Weg zurückgelegt, vom stummen und teilnahmslosen Kleinkind bis hin zu einer weltoffenen und sensiblen Erwachsenen. Auch wenn sie ihre Symptome mittlerweile ganz gut im Griff hat, wird sie niemals ein Leben ohne Autismus führen können. Nicole Schuster weiß, dass ihr manches vielleicht für immer verschlossen bleiben wird. Doch anstelle darüber zu trauern, versucht sie, Tag für Tag ihren Weg zu gehen. Autistisch sein heißt für sie, Genuss in kleinen Dingen finden zu können und schon allein dann glücklich zu sein, wenn ein Tag wie jeder andere ist.

  • TAMMET, Daniel: Elf ist freundlich und Fünf ist laut. Ein genialer Autist erklärt seine Welt. Vorwort von Darold Treffert u. Simon Baron-Cohen
    (Heyne Verlag 2008, 288 Seiten)
    Eine einzigartige Innenansicht des Autismus und zugleich ein faszinierender Einblick in die Kraft des menschlichen Geistes Daniel Tammet ist ein Genie: Er rechnet schneller als jeder Computer dieser Welt und spricht zehn Sprachen. Zahlen nimmt er als Formen, Farben und Charaktere wahr. Für Hirnforscher ist er ein besonderer Fall: Seine erstaunlichen mentalen Fähigkeiten sind auf das Savant-Syndrom und eine gemäßigte Form des Autismus zurückzuführen. In seiner Autobiografie gibt der 29-Jährige Einblick in seine Wahrnehmung der äußeren Welt, seine Suche nach innerer Ruhe und die kurzen Momente des Glücks.

Zurück an den Anfang der Seite